PMOS (früher PCOS): Hormone und Stoffwechsel, als Einheit behandelt
Das polyzystische Ovarsyndrom (PCOS) hat einen neuen Namen: polyendokrines metabolisches Ovarsyndrom, kurz PMOS. Der neue Name, 2026 international vereinbart, spiegelt wider, was die Forschung seit Jahren zeigt: Es geht nicht nur um die Eierstöcke. Es betrifft Ihren Zyklus, Ihre Haut und Haare und sehr oft Ihren Stoffwechsel. Viele Frauen mit PMOS haben auch eine Insulinresistenz – deshalb übersieht eine Behandlung ohne Blick auf den Stoffwechsel oft die Hälfte des Bildes.
Kommt Ihnen das bekannt vor?
„Meine Periode ist unregelmäßig oder bleibt ganz aus.“
„Ich habe Akne, unerwünschten Haarwuchs oder dünner werdendes Kopfhaar.“
„Ich nehme leicht zu, besonders am Bauch, und es geht nicht wieder weg.“
„Ich habe Heißhunger und Energietiefs nach dem Essen.“
„Ich möchte schwanger werden, und es klappt nicht.“
So gehen wir vor
Wir betrachten Ihre Hormone und Ihren Stoffwechsel gemeinsam, einschließlich Blutzucker und Insulinempfindlichkeit und, wenn geeignet, einer kontinuierlichen Glukosemessung. Je nach Ihren Zielen kann Ihr Plan eine hormonelle Behandlung, Unterstützung des Stoffwechsels, Gewichtsmanagement, Ernährung und Zyklusbeobachtung umfassen. PMOS und seine Auswirkungen auf den Stoffwechsel stehen im Mittelpunkt der Forschung von Dr. Yvonne Tuszing.
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