
Empfindliche Brustwarzen in den Wechseljahren: Ursachen Symptome und was hilft
Empfindliche oder schmerzende Brustwarzen können in den Wechseljahren plötzlich in den Vordergrund treten.
Beiträge zur Hormonbalance in den Wechseljahren.

Empfindliche oder schmerzende Brustwarzen können in den Wechseljahren plötzlich in den Vordergrund treten.

Die Wechseljahre sind eine natürliche Phase im Leben jeder Frau, gekennzeichnet durch signifikante hormonelle Veränderungen, die sich auf verschiedene Aspekte der Gesundheit auswirken können. Eines der weniger besprochenen, aber häufig auftretenden Probleme während dieser Zeit sind Veränderungen in den Brüsten, die mit Schmerzen und Überempfindlichkeit einhergehen.

Sind die Wechseljahrsbeschwerden „normal“ für alle Frauen? Sind sie anders gesagt dazu prädestiniert? Das kollektive Bewusstsein sagt: Ja! Viele glauben, dass Frauen unweigerlich Jahre mit Hitzewallungen, Reizbarkeit, Gelenkschmerzen, Schlafstörungen und Depressionen durchmachen müssen. Dann beginnen die Haare auszufallen, die Haut wird trocken und faltig, die Lust auf Sex und gesellschaftliche Veranstaltungen schwindet. Am besten, so scheint es, sollte man resignieren und sich auf die Enkelkinder konzentrieren. Und das wäre noch das beste Szenario, vorausgesetzt, es treten keine schweren Krankheiten wie Rheuma, Krebs oder ein Herzinfarkt auf.

Es gibt mehrere Arten von Müdigkeit, die wir bei der Verabreichung von bioidentischen Hormonen berücksichtigen müssen.

Hitzewallungen sind die häufigsten lästigen Symptome in den Wechseljahren. Hitzewallungen können tagsüber oder nachts auftreten (auch Nachtschweiß genannt). Bis zu 80 % der Frauen erleben Hitzewallungen während des Übergangs in die Menopause und nach der Menopause, wobei die meisten Frauen den Schweregrad der Hitzewallungen als mittelschwer oder schwer einstufen. Mindestens die Hälfte dieser Frauen leidet in den Wechseljahren häufig über mehr als sieben Jahre unter Hitzewallungen. Hitzewallungen und Nachtschweiß haben einen starken Einfluss auf Schlaf, Stimmung und kognitive Funktionen.

Unsere Gene beeinflussen nicht nur äußerliche Merkmale wie Augenfarbe oder Körpergröße. Sie haben auch einen starken Einfluss darauf, wie wir uns fühlen und wie wir mit Stress umgehen. Unsere Gehirnzellen haben sozusagen eine »Gebrauchsanleitung«, die von unseren Vorfahren weitergegeben wurde und die wir nicht ändern können.