Diesen Zusammenhang kenne ich aus meinem eigenen Leben. Schon in sehr jungen Jahren litt ich unter schmerzhaften, starken Regelblutungen und PMS (prämenstruellem Syndrom). Im Laufe der Jahre habe ich mehr als 20 Kilogramm abgenommen und meine Stoffwechselgesundheit zur Priorität gemacht. Dabei besserten sich mein Zyklus und meine reproduktiven Beschwerden und verschwanden schließlich ganz. Der Weg jeder Frau ist anders, aber mein eigener Körper hat mir gezeigt, was die Medizin gerade erst in ihre Leitlinien aufzunehmen beginnt.
In meiner klinischen Ausbildung habe ich viele Frauen mit PCOS/PMOS, PMS, Eierstockzysten oder Endometriose kennengelernt, die eine Operation nach der anderen hatten, ohne dass jemand auf ihre hormonelle und metabolische Gesundheit geschaut hat. Auch wenn eine Operation in bestimmten Fällen notwendig sein kann, sollte sie für Frauen nicht die einzige Option sein. Die Forschung ist schlicht schneller als die Leitlinien, und der Zusammenhang zwischen Hormonen und Stoffwechsel wird noch immer entschlüsselt.
Genau diesen Zusammenhang erforsche ich in meiner Promotion. In meinen Sprechstunden verbinde ich Forschung und klinische Praxis: einen genauen Blick auf Ihre Hormone und Ihren Stoffwechsel, auf Wunsch Zyklustracking und Begleitung parallel zu oder vor einer Kinderwunschbehandlung.
Meine Aufgabe ist es, Ihnen das Wissen zu geben, damit Sie selbst entscheiden können, was für Sie richtig ist.