Viszerales Fett: Das versteckte Organ, das stille Entzündungen im Körper antreibt

Sie achten auf Ihre Ernährung, bewegen sich regelmäßig und haben vielleicht sogar Gewicht verloren. Trotzdem verändert sich der Bauch kaum oder wirkt weiterhin fest und ausgeprägt. Gleichzeitig können Müdigkeit, ein träger Stoffwechsel oder ungünstige Blutwerte auftreten, obwohl das Körpergewicht zunächst unauffällig erscheint.
Dabei lohnt sich ein genauerer Blick auf die Fettverteilung. Nicht jedes Fettgewebe im Körper hat die gleichen Eigenschaften und nicht jede Fettansammlung lässt sich von außen erkennen. Besonders das sogenannte viszerale Fett spielt für den Stoffwechsel und das Risiko verschiedener Erkrankungen eine wichtige Rolle.
Unterhautfett und viszerales Fett unterscheiden sich deutlich
Das Fett direkt unter der Haut wird als subkutanes Fett oder Unterhautfett bezeichnet. Es lässt sich greifen und bestimmt einen großen Teil dessen, was wir äußerlich als Körperfett wahrnehmen. Stoffwechselmedizinisch ist eine übermäßige Ansammlung von viszeralem Fett jedoch häufig relevanter.
Viszerales Fett befindet sich tiefer im Bauchraum und umgibt unter anderem Leber, Darm und Bauchspeicheldrüse [2]. Es lässt sich nicht mit den Fingern greifen und ist von außen nicht zuverlässig zu beurteilen. Genau deshalb können auch Menschen mit einem normalen Körpergewicht relevante Mengen an viszeralem Fett besitzen.
Woran erkennt man viszerales Fett?
Viszerales Fett lässt sich nicht sicher am Aussehen erkennen. Ein größer werdender Taillenumfang oder eine ausgeprägte Fettansammlung im Bauchbereich können Hinweise liefern, reichen für eine Diagnose aber nicht aus. Auch ein normaler BMI schließt eine erhöhte viszerale Fettmenge nicht aus.

Für eine erste Einschätzung sind deshalb Maße zur Fettverteilung hilfreicher als das Körpergewicht allein. Dazu gehören der Taillenumfang und das Verhältnis zwischen Taillenumfang und Körpergröße [12, 13]. Beide Verfahren bestimmen das viszerale Fett nicht direkt, können aber Hinweise auf eine ungünstige zentrale Fettverteilung geben.
Zusätzlich können Veränderungen des Stoffwechsels gemeinsam mit einer vermehrten Fettansammlung im Bauchraum auftreten. Dazu gehören beispielsweise Insulinresistenz, erhöhte Triglyceride, Bluthochdruck oder Störungen des Glukosestoffwechsels. Solche Werte erlauben allein jedoch keine Aussage darüber, wie viel viszerales Fett tatsächlich vorhanden ist.
Viszerales Fett ist stoffwechselaktiv
Fettgewebe wurde lange vor allem als Energiespeicher betrachtet. Heute ist bekannt, dass es zahlreiche hormonähnliche Botenstoffe produziert und aktiv in verschiedene Stoffwechselprozesse eingebunden ist [3]. Diese Eigenschaften unterscheiden sich je nach Fettdepot und Gesundheitszustand des Fettgewebes.
Bei einer übermäßigen Ansammlung von viszeralem Fett kann sich die Ausschüttung verschiedener Adipokine und entzündungsfördernder Botenstoffe verändern. Dazu gehören unter anderem TNF-α sowie verschiedene Interleukine [4]. Diese Stoffe können Signalwege beeinflussen, die beispielsweise für die Insulinwirkung, den Fettstoffwechsel und Entzündungsprozesse relevant sind.
Viszerales Fett steht deshalb in enger Verbindung mit dem gesamten Stoffwechsel. Besonders problematisch wird es, wenn Fettzellen größer werden, die Funktion des Fettgewebes gestört ist und gleichzeitig entzündliche Prozesse zunehmen [5, 6]. In dieser Situation kann Fettgewebe zur Entstehung oder Verstärkung metabolischer Veränderungen beitragen.
Viszerales Fett und stille Entzündungen
Eine ungünstige Veränderung des Fettgewebes kann chronische niedriggradige Entzündungsprozesse fördern [5]. Diese werden häufig als stille Entzündungen bezeichnet, weil sie nicht mit den typischen Merkmalen einer akuten Entzündung einhergehen müssen. Betroffene haben also nicht automatisch Fieber, starke Schmerzen oder sichtbare Schwellungen.

Solche niedriggradigen Entzündungsprozesse können über einen längeren Zeitraum bestehen bleiben. Sie werden heute mit verschiedenen chronischen Erkrankungen und altersbedingten Veränderungen in Verbindung gebracht [1, 7]. Dabei handelt es sich nicht um einen einzelnen Krankheitsmechanismus, sondern um ein komplexes Zusammenspiel von Stoffwechsel, Immunsystem, Fettgewebe und weiteren Einflussfaktoren.
Welche Erkrankungen mit viszeralem Fett zusammenhängen
Eine erhöhte viszerale Fettmasse steht besonders eng mit Insulinresistenz und Typ-2-Diabetes in Verbindung [1, 2, 6]. Darüber hinaus zeigen Studien Zusammenhänge mit Bluthochdruck, Arteriosklerose und weiteren Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Auch metabolische Fettlebererkrankungen treten häufiger bei einer ungünstigen Fettverteilung auf.
Weitere Forschungsarbeiten untersuchen Zusammenhänge mit bestimmten Krebserkrankungen, kognitivem Abbau und Demenzerkrankungen [1, 8, 10]. Dabei spielen neben dem Fettgewebe zahlreiche weitere Faktoren eine Rolle. Alter, genetische Voraussetzungen, Bewegung, Ernährung, Stoffwechselerkrankungen und Entzündungsprozesse beeinflussen das individuelle Risiko ebenfalls.
Besonders interessant sind Untersuchungen mithilfe der Mendelschen Randomisierung. Sie liefern Hinweise darauf, dass eine erhöhte viszerale Fettmasse nicht nur gemeinsam mit Stoffwechselerkrankungen auftritt, sondern selbst zum Risiko für Bluthochdruck, Typ-2-Diabetes, erhöhte Blutfette und koronare Herzerkrankungen beitragen kann [2]. Damit wird deutlich, warum die Fettverteilung medizinisch aussagekräftiger sein kann als das Gewicht allein.
Schlank bedeutet nicht automatisch wenig viszerales Fett
Ein normales Körpergewicht schützt nicht automatisch vor einer ungünstigen Fettverteilung. Menschen können einen normalen BMI haben und gleichzeitig vergleichsweise viel Fett im Bauchraum speichern. Dieses Phänomen wird in der medizinischen Forschung seit Jahren untersucht.

Bei Menschen mit Typ-2-Diabetes zeigte eine Studie beispielsweise, dass normalgewichtige Personen mit viszeraler Adipositas ein höheres berechnetes kardiovaskuläres Risiko haben konnten als übergewichtige Personen ohne entsprechende viszerale Fettansammlung [9]. Die Ergebnisse stammen aus einer bestimmten Patientengruppe und lassen sich deshalb nicht direkt auf jeden Menschen übertragen. Sie zeigen dennoch deutlich, warum BMI und Körpergewicht allein für eine umfassende Risikoeinschätzung nicht ausreichen.
Wie wird viszerales Fett gemessen?
Für die Bestimmung von viszeralem Fett stehen unterschiedliche Verfahren zur Verfügung. Einige Methoden erfassen das Fettgewebe direkt, andere ermöglichen lediglich eine Abschätzung. Deshalb sollte bei jedem angegebenen Viszeralfettwert berücksichtigt werden, mit welcher Methode er ermittelt wurde.
Computertomographie und Magnetresonanztomographie ermöglichen eine direkte Darstellung des Fettgewebes im Bauchraum. Beide Verfahren können die Lage und Menge des viszeralen Fettgewebes deutlich genauer erfassen als einfache Körpermessungen und werden in wissenschaftlichen Untersuchungen häufig als Referenzmethoden eingesetzt [11]. Im Alltag werden sie allerdings nicht routinemäßig allein zur Bestimmung des viszeralen Fetts verwendet.
Eine deutlich einfachere Möglichkeit ist die Messung des Taillenumfangs. Sie bestimmt das viszerale Fett zwar nicht direkt, liefert jedoch Informationen über die zentrale Fettverteilung und kann bei der Einschätzung des metabolischen Risikos helfen [13]. Bei Menschen europäischer Herkunft werden häufig Werte ab etwa 80 Zentimetern bei Frauen und 94 Zentimetern bei Männern als Bereich mit zunehmendem Risiko herangezogen, wobei Alter, Geschlecht und ethnischer Hintergrund berücksichtigt werden müssen.
Eine weitere Möglichkeit ist das Verhältnis zwischen Taillenumfang und Körpergröße. Dafür wird der Taillenumfang durch die Körpergröße geteilt, wobei beide Angaben in derselben Einheit vorliegen müssen. Dieses sogenannte Waist-to-Height-Ratio berücksichtigt zusätzlich die individuelle Körpergröße und wird deshalb für die Beurteilung der zentralen Fettverteilung empfohlen [12].
Auch Körperfettwaagen zeigen teilweise einen sogenannten Viszeralfettwert an. Diese Geräte messen das Fett um die Organe jedoch nicht direkt, sondern berechnen einen Schätzwert auf Grundlage der Bioimpedanz und weiterer Daten. Die Ergebnisse verschiedener Hersteller sind deshalb nicht ohne Weiteres miteinander oder mit CT- und MRT-Messungen vergleichbar.
Welcher Wert für viszerales Fett ist normal?
Einen einzigen allgemeingültigen Normalwert für viszerales Fett gibt es nicht. CT, MRT, Körperfettwaagen, Taillenumfang und Waist-to-Height-Ratio verwenden unterschiedliche Messgrößen und können deshalb nicht anhand einer gemeinsamen Zahl beurteilt werden. Ein Viszeralfettwert einer Waage besitzt beispielsweise eine vollkommen andere Bedeutung als eine im CT gemessene Fettfläche.

Für den Alltag bietet das Verhältnis zwischen Taille und Körpergröße eine praktikable Orientierung. Nach der NICE-Leitlinie entspricht ein Waist-to-Height-Ratio zwischen 0,4 und 0,49 bei Erwachsenen mit einem BMI unter 35 kg/m² einer gesunden zentralen Fettverteilung [12]. Werte zwischen 0,5 und 0,59 sprechen für eine erhöhte und Werte ab 0,6 für eine deutlich erhöhte zentrale Fettansammlung.
Vereinfacht lässt sich daraus ableiten, dass der Taillenumfang möglichst weniger als die Hälfte der Körpergröße betragen sollte [12]. Diese Empfehlung ersetzt jedoch keine individuelle medizinische Einschätzung. Besonders bei bestehenden Stoffwechselerkrankungen oder auffälligen Laborwerten sollte die Fettverteilung immer gemeinsam mit weiteren Risikofaktoren betrachtet werden.
Bei Körperfettwaagen gelten dagegen die Referenzbereiche des jeweiligen Herstellers. Ein angezeigter Wert von beispielsweise 10 oder 15 hat ohne Kenntnis der verwendeten Skala nur eine begrenzte Aussagekraft. Solche Messungen eignen sich deshalb eher zur Verlaufskontrolle unter möglichst gleichbleibenden Bedingungen als zur eigenständigen Diagnose.
Kann man viszerales Fett abbauen?
Viszerales Fett kann durch Veränderungen von Ernährung, Bewegung und Körpergewicht reduziert werden. Metaanalysen randomisierter Studien zeigen, dass sowohl körperliche Aktivität als auch eine reduzierte Energiezufuhr die viszerale Fettmasse verringern können [14, 15]. Entscheidend ist dabei keine kurzfristige Diät, sondern eine langfristige Veränderung des Lebensstils.
Die Ernährung beeinflusst sowohl die Energieaufnahme als auch zahlreiche Stoffwechselprozesse. Eine bedarfsgerechte Energiezufuhr, ausreichend Protein und Ballaststoffe sowie eine überwiegend wenig verarbeitete Lebensmittelauswahl können eine Gewichtsreduktion und eine Verbesserung der Stoffwechselsituation unterstützen. Welche Ernährung im Einzelfall sinnvoll ist, hängt jedoch von Ausgangsgewicht, Gesundheitszustand, Stoffwechsel und persönlichen Gewohnheiten ab.
Auch Bewegung spielt eine wichtige Rolle. Eine große Metaanalyse mit 84 randomisierten kontrollierten Studien zeigte günstige Effekte verschiedener Trainingsformen auf viszerales Fett, darunter Ausdauertraining, Krafttraining und kombinierte Trainingsprogramme [14]. Veränderungen des viszeralen Fetts sind dabei auch möglich, wenn sich das Körpergewicht nur moderat verändert.
Schlaf und Regeneration sollten ebenfalls berücksichtigt werden. Schlafmangel kann Appetitregulation, Insulinsensitivität, Stresshormone und Essverhalten beeinflussen. Gerade bei langfristigen Stoffwechselproblemen lohnt sich deshalb ein Blick auf mehrere Lebensstilfaktoren statt auf Ernährung oder Bewegung allein.
Die Rolle der Hormone
Hormone beeinflussen den Energiehaushalt, den Glukosestoffwechsel und die Fettverteilung. Insulin ist beispielsweise wesentlich an der Regulation von Blutzucker und Fettspeicherung beteiligt, während Cortisol Teil der körpereigenen Stressreaktion ist. Veränderungen der Sexualhormone können ebenfalls beeinflussen, an welchen Stellen der Körper bevorzugt Fett einlagert.
Besonders deutlich wird dieser Zusammenhang rund um die Wechseljahre. Langzeitstudien zeigen, dass sich die Körperzusammensetzung während des menopausalen Übergangs verändert und der Anteil des viszeralen Fetts zunehmen kann [17]. Neben hormonellen Veränderungen spielen dabei auch Alter, Aktivitätsniveau, Muskelmasse und Energieverbrauch eine Rolle.
Hormone erklären eine erhöhte viszerale Fettmenge deshalb nicht allein. Sie sind jedoch ein wichtiger Teil des Gesamtbildes, insbesondere wenn gleichzeitig Zyklusveränderungen, Wechseljahresbeschwerden, Stoffwechselprobleme oder andere hormonbezogene Symptome auftreten. Eine medizinische Beurteilung sollte deshalb immer mehrere mögliche Einflussfaktoren berücksichtigen.
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Wie wir viszerales Fett beurteilen
Eine Beurteilung sollte sich nicht allein auf Körpergewicht oder BMI stützen. Relevant sind unter anderem Fettverteilung, Stoffwechselwerte, bestehende Erkrankungen, Beschwerden, Lebensphase und individuelle Risikofaktoren. Je nach Situation können auch hormonelle Veränderungen in die Diagnostik einbezogen werden.
Die Ernährung bildet dabei einen wichtigen Teil der Behandlung. Ein individuell abgestimmtes Ernährungskonzept kann den Abbau von viszeralem Fett und eine Verbesserung verschiedener Stoffwechselparameter unterstützen. Starre Diäten oder pauschale Ernährungsempfehlungen sind dafür nicht zwingend erforderlich.
Auch Bewegung, Schlaf, Stressbelastung und hormonelle Faktoren können berücksichtigt werden. Welche Maßnahmen sinnvoll sind, hängt immer von der persönlichen Ausgangssituation und möglichen Begleiterkrankungen ab. Bei entsprechender medizinischer Indikation können zusätzlich medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten besprochen werden.
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Häufige Fragen zu viszeralem Fett
Hilft Sport gegen viszerales Fett?
Regelmäßige Bewegung kann viszerales Fett reduzieren. Gute Ergebnisse zeigen sich insbesondere bei Ausdauertraining und kombinierten Trainingsformen, aber auch Krafttraining kann einen sinnvollen Beitrag leisten [14]. Welche Belastung geeignet ist, hängt vom Gesundheitszustand und der bisherigen körperlichen Aktivität ab.
Veränderungen der Körperzusammensetzung sind dabei nicht immer unmittelbar auf der Waage sichtbar. Wer Fett verliert und gleichzeitig Muskelmasse aufbaut oder erhält, kann trotz gesundheitlicher Verbesserungen nur geringe Gewichtsveränderungen feststellen. Körpergewicht allein eignet sich deshalb nur eingeschränkt zur Beurteilung des Trainingserfolgs.
Kann man viszerales Fett ohne Übergewicht haben?
Auch normalgewichtige Menschen können eine erhöhte Menge an viszeralem Fett besitzen. Der BMI beschreibt lediglich das Verhältnis von Körpergewicht und Körpergröße und berücksichtigt nicht, wo Fett gespeichert wird. Deshalb kann eine ungünstige Fettverteilung auch bei einem BMI im Normalbereich auftreten [9].
Zusätzliche Informationen liefern der Taillenumfang und das Verhältnis von Taille zu Körpergröße [12]. Bei auffälligen Stoffwechselwerten kann eine weiterführende ärztliche Einschätzung sinnvoll sein. Entscheidend ist immer die Kombination verschiedener Risikofaktoren.
Kann Stress viszerales Fett begünstigen?
Chronischer Stress kann über verschiedene Mechanismen mit einer stärkeren zentralen Fettverteilung zusammenhängen. Eine Rolle spielt unter anderem Cortisol, das an der Stressreaktion des Körpers beteiligt ist. Studien zeigen Zusammenhänge zwischen Cortisolreaktionen und abdominaler Fettverteilung, wobei daraus keine einfache direkte Ursache abgeleitet werden kann [16].
Stress kann zusätzlich Schlaf, Bewegung, Appetit und Essverhalten beeinflussen. Dadurch entstehen mehrere mögliche Wege, über die eine langfristige Belastung den Stoffwechsel beeinflussen kann. Bei hartnäckigen Veränderungen des Bauchfetts kann es deshalb sinnvoll sein, neben Ernährung und Bewegung auch Schlafqualität und Stressbelastung zu betrachten.
Welche Rolle spielen Hormone bei viszeralem Fett?
Hormone und Fettgewebe beeinflussen sich gegenseitig. Fettgewebe produziert selbst verschiedene Botenstoffe, während Hormone gleichzeitig auf Stoffwechsel, Hunger, Energieverbrauch und Fettverteilung wirken. Besonders relevant sind dabei Insulin, Cortisol und Sexualhormone.
Während der Wechseljahre kann sich die Fettverteilung verändern und der Anteil des viszeralen Fetts zunehmen [17]. Auch Veränderungen der Insulinempfindlichkeit können eng mit einer ungünstigen Fettverteilung verbunden sein. Eine hormonelle Abklärung ist deshalb vor allem dann sinnvoll, wenn zusätzlich passende Beschwerden oder Stoffwechselveränderungen vorliegen.
Quellenangabe
- Furman D. et al. 2019. Nature Medicine [1]
- Karlsson T. et al. 2019. Nature Medicine [2]
- Vasamsetti S.B. et al. 2023. The Journal of Physiology [3]
- Kahn D. et al. 2022. Endocrinology [4]
- Kawai T. et al. 2021. American Journal of Physiology Cell Physiology. [5]
- Unamuno X. et al. 2018. European Journal of Clinical Investigation. [6]
- Cifuentes M. et al. 2025. Physiology. [7]
- Ferrucci L. und Fabbri E. 2018. Nature Reviews Cardiology. [8]
- Zheng J. et al. 2023. Cardiovascular Diabetology. [9]
- Kim G.A. et al. 2022. Liver International. [10]
- Shuster A. et al. 2012. British Journal of Radiology. [11]
- National Institute for Health and Care Excellence. Overweight and obesity management. [12]
- Arnett D.K. et al. 2019. ACC/AHA Guideline on the Primary Prevention of Cardiovascular Disease. [13]
- Chen X. et al. 2024. Obesity Reviews. [14]
- Recchia F. et al. 2023. British Journal of Sports Medicine. [15]
- Epel E.S. et al. 2000. Psychosomatic Medicine. [16]
- Lovejoy J.C. et al. 2008. International Journal of Obesity. [17]
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